Am Dienstag wird in Tirol die neue schwarz-rote Landesregierung angelobt. Mit Ausnahme von Anton Mattle und Josef Geisler gehen alle Landesräte in Polit-Pension. Wir haben ihre Arbeit bewertet.
Günther Platter (ÖVP): Den Ruf als großer Macher hat er sich nie erarbeitet. Aber den als verlässlicher und hervorragender Verwalter des Landes, der auch in schwierigen Zeiten eine klaren und kühlen Kopf bewahrt hat. Seine solide Budgeterstellung in den vergangenen Jahren ist ein gutes Beispiel dafür. Motto: Nicht auf Kosten anderer leben. Er ist auch der unumstrittene Profi im Regierungsteam, gehört der Sparte „Zuerst denken, dann reden“ an. Da gibt es speziell in dessen Partei einige, die das eher umgekehrt handhaben.
Nicht selten ließ sich Platter aber zu viel Zeit, oder schlug einen Zickzack-Kurs ein. Etwa, was Sebastian Kurz anbelangt. Einmal „Hü“, also nach links, dann wieder „Hott“, also nach rechts, und somit das Gegenteil. Alles richtig gemacht? Sicherlich nicht immer, aber sicher öfter als weniger.
Note: Gut minus
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