04.07.2022 09:30 |

Waren ausgerottet

Breitmaulnashörner kehren nach Mosambik zurück

Mehr als 40 Jahre nach der Ausrottung von Nashörnern in Mosambik, sind die ersten 19 der grauen Riesen wieder in das Land im südlichen Afrika eingeführt worden. Die Breitmaulnashörner seien mit Lastwagen über mehr als 60 Stunden und 1600 Kilometer von Südafrika zu Mosambiks Zinave Nationalpark gefahren und umgesiedelt worden, teilte die Peace Parks Foundation mit.

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Nach Angaben der Stiftung sollen in den nächsten zwei bis drei Jahren weitere 21 Breitmaul- und Spitzmaulnashörnern dazukommen. Die Rückkehr der Nashörner bedeute, dass Mosambik nun erstmals wieder die „Big Five“ (die „Großen Fünf“) im Land habe: Elefanten, Löwen, Leoparden, Büffel und Nashörner.

Nashörner für gesundes Ökosystem wichtig
Dies sei nicht nur für den Tourismus wichtig, sondern auch für ein gesundes Ökosystem, sagte der Vorstandsvorsitzende der Peace Parks Foundation, Werner Myburgh. Die Stiftung hoffe, dass die Nashorn-Population im Zinave-Nationalpark in acht bis zehn Jahren groß genug sein werde, um weitere Schutzgebiete in Afrika mit den wegen ihres Horns gejagten Tieren wieder aufstocken zu können, so Myburgh.

Tiere werden wegen ihres Horns gewildert
In Afrika soll es nach Angaben der Naturschutzorganisation WWF noch rund 18.000 Breitmaulnashörner und etwa 5600 der stark bedrohten Spitzmaulnashörner geben. Jahr für Jahr werden Dutzende der Tiere von Wilderern wegen ihres Horns getötet. In Asien, vor allem in Vietnam und China, ist das Horn als Inhaltsstoff der traditionellen Medizin beliebt und kostet etwa so viel wie Gold.

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