Der Absturz des sechsfachen französischen Fußball-Meisters Girondins Bordeaux geht weiter!
Wegen millionenschwerer Zahlungslücken wird der Ex-Klub von Zinedine Zidane von der 4. bis zumindest in die 6. Liga zwangsversetzt. Das entschied am Mittwoch die Berufungskommission der Finanzaufsichtsbehörde DNCG, die 1984 extra zur Prüfung und Überwachung französischer Profi-Klubs eingerichtet worden war.
Liquidation des Vereins steht im Raum
Konkret wurde Girondins aus allen nationalen Ligen ausgeschlossen. Ein sportlicher Neuanfang kann deshalb maximal in der sechstklassigen R1 gestartet werden – vorausgesetzt, der Fußball-Verband der Region Nouvelle-Aquitaine stimmt dem zu. Wegen der Finanzprobleme steht sogar die Liquidation des Vereins im Raum.
Aktuell geht es um einen Finanzierungsbedarf von rund zehn Millionen Euro, der unter anderem aus ausstehenden Transferzahlungen und Ausbildungsentschädigungen an andere Klubs resultiert. Ein Verkauf von Girondins an den britischen Investmentfonds Sparta Capital scheiterte zuletzt.
Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung. Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB). Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.