05.05.2022 08:50 |

Kranke Storyline

Cattrall: Darum war Schluss mit „Sex and the City“

Unanständige Fotos waren wohl schuld daran, dass die Fans von „Sex and the City“ bei der Neuauflage auf Samantha verzichten mussten.

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Kim Cattrall hat jetzt zum ersten Mal über die Fortsetzung „And Just Like That“ gesprochen und der Grund, warum sie nicht mit dabei gewesen ist.

Ungewollte Penisbilder
Die 65-Jährige wurde gar nicht erst gefragt, weil sie das Angebot eines dritten Kinofilms vor ein paar Jahren abgelehnt hatte. Dafür gab es für sie einen triftigen Grund: Das Drehbuch ging für sie gar nicht. Denn es gab darin eine Szene, in der Samantha ungewollt Penisbilder von Miranda 14-jährigen Sohn Brady erhält.

„Herz gebrochen“
Die 65-Jährige verriet dazu jetzt im Magazin „Variety“: „Es hat mir das Herz gebrochen. Warum gab es keine Storyline, wo ich meine PR-Agentur verkaufen muss an einen jungen Typen mit Hoodie? Das wäre ein viel besserer Generations-Konflikt gewesen, als der mit einem minderjährigen Jungen“.

Weshalb sie damals klarmachte, dass sie für Film Nr. 3 nicht zur Verfügung steht: „Manchmal musst du wissen, wann genug auch wirklich genug ist. Ich wollte keine Kompromisse eingehen und die Serie, so wie ich sie sah, schmälern. Deshalb gab es für mich auch nur einen Weg“. Der sie auch in der Zukunft ins Abseits führte.

Wurde nie gefragt“
Cattrall stellte klar, dass Samantha in den Planungen der Produzentin (und Erzfeindin) Sarah Jessica Parker nie eine Rolle gespielt hatte: „Ich wurde nie gefragt, ob ich beim Reboot mit dabei sein will. Ich habe genauso von der neuen Show erfahren, wie alle anderen auch. Auf Social Media“. Ihre erste Reaktion war: „Oh, wie soll das funktionieren?“

Cattrall behauptet, sich keine Sekunde von der neuen Serie angeschaut zu haben. Dennoch lästert sie darüber: „Die Serie war ziemlich genauso wie der dritte Film. Nicht sehr kreativ.“

Sie ist sogar froh, dass sie am Ende nicht mit dabei war: „Es gab schwierige Momente, wenn man von den Medien oder den Fans gemobbt wird. Aber ich muss sagen, dass es mir gut geht. Es war toll, einst mit dabei gewesen zu sein, doch ich bin inzwischen auf einem anderen Pfad gelandet. Ich hatte einfach genug!“

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