Die Filmindustrie hat begonnen, zahlreiche Betreiber von Webseiten zu verklagen, die so genannte BitTorrent-Links anbieten – Krone.at berichtete. Zahlreiche Server wurden nach bösen Briefen von Anwälten bereits geschlossen. Die Seite „Lokitorrent“ hat sich nun entschlossen, sich nicht mehr länger drohen zu lassen und will nun vor Gericht gegen die Filmindustrie kämpfen.
Im Interesse aller Filesharing-Nutzer will "Lokitorrent"einen Musterprozess gegen die MPAA, den Verband der Filmindustrieführen. Pro Monat würden rund 30.000 Dollar an Anwalts-und Verfahrenskosten anfallen. Die Seite ruft daher alle Mitgliederauf, für den Rechtsstreit zu spenden. Innerhalb weniger Stundenwurde die Summe erreicht. Für einen Prozess wird aber diezwei bis dreifache Summe benötigt, schätzen Experten.Es wird daher weiter um finanzielle Unterstützung geworben.
Hauptargument der BitTorrent-Befürworter: Nebenden illegalen Dateien stünden Millionen legaler Downloadsim Netzwerk zur Verfügung. So nützen auch zahlreicheFirmen und Privat-User diese Möglichkeit um Dateien zum Downloadanzubieten, ohne Server zu belasten. Jüngstes Beispiel: DieFlutvideos von Augenzeugen in Asien stehen über BitTorrent-Linkszur Verfügung. Aufgrund der schnellen Download-Geschwindigkeitist BitTorrent in den letzten Monaten zum beliebtesten Filesharing-Programmgeworden.
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