Mehreren mit den Vorgängen in beiden US-Konzernen vertrauten Personen zufolge soll es der neue Dienst von Apple Nutzern seines iTunes Store erlauben, ihre Lieder auf Servern des Unternehmens abzulegen. Darauf könnten sie dann von jedem beliebigen Ort per Internet darauf zugreifen, sagten zwei Personen, die namentlich nicht genannt werden wollten. Ein vergleichbares Angebot von Google war um Weihnachten erwartet worden, verzögert sich jedoch weiter. Ein Apple-Sprecher nahm zu den Angaben nicht Stellung.
Apple, Google und Amazon wollen ihren Kunden die Möglichkeit geben, unabhängig von Gerät und Ort auf ihre Musik zuzugreifen. Die Lieder sollen dazu online in sogenannten "music lockers" (engl. "Musikspinde") gespeichert werden. Amazon war vor einigen Wochen in den USA mit einem entsprechenden Angebot namens "Cloud Player" (siehe Infobox) vorgeprescht. Der Internet-Händler argumentiert, dass keine weiteren Lizenzen von den Musikkonzernen benötigt werden, was diese jedoch bestreiten.
Auch Apple hat dem Bericht nach keine neuen Lizenzverträge für seinen Dienst unterzeichnet. Die Musikindustrie hoffe, dies noch vor der Einführung des Dienstes abschließen zu können. Die Verhandlungen über die Rechte sind offenbar ein Grund für die Verzögerung bei Google. "Sie fragen immer wieder nach etwas anderem", sagte ein Manager eines Labels, der namentlich nicht genannt werden wollte.
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