Die Gesetze mit Füßen getreten hat ein junger Niederösterreicher mit arabischem Migrationshintergrund. Zweimal wollte er illegale Grenzgänger von Deutschkreutz zu einer Adresse nach Wien bringen. Dabei wurde er allerdings beobachtet – Polizeieinsatz, Festnahme! Zwar zeigte er sich beim Prozess in Eisenstadt grundsätzlich geständig, versuchte aber alles zu relativieren: „Ich hab’ geglaubt, Schlepperei ist es nur, wenn man die Leute über die Grenze bringt, ich hab’ sie aber erst in Österreich aufgenommen.“
Damit stellte er jedoch die Geduld des Staatsanwalts auf die Probe: „Sie lügen wie gedruckt. Hören’S auf mit dem Blödsinn. Sie werden bei der Strafe schon sehen, was Sie davon haben.“
Plötzlicher Sinneswandel
Nach erneuter Beratung mit seinem Verteidiger legte der Angeklagte schließlich ein volles Geständnis ab. Vor den Augen seiner Eltern, die als Zuschauer anwesend waren, fasste der Niederösterreicher 18 Monate unbedingt aus.
Zweiter Prozess
Gleich im Anschluss musste sich ein Iraker vor dem gleichen Schöffensenat verantworten. Waleed H. pferchte in Nickelsdorf 20 Somalier in einen extra angemieteten Kastenwagen, kurz darauf wurde er erwischt. Obwohl er geständig war, fasste er aufgrund einer einschlägigen Vorstrafe zwei Jahre unbedingt aus.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.