Die Wiener ÖVP wettert mit einer Internet-Kampagne gegen die Ausweitung des Parkpickerls. Ein Besuch bei den Enkerln, beim Heurigen oder an der Alten Donau sei dann „für viele nicht mehr möglich“, heißt es. Auf Twitter gab es großteils Häme - mit satirischen Sujets.
Laut der ÖVP sei „die Ausdehnung des Parkpickerls auf die Flächen- und Außenbezirke weit weg von der Lebensrealität vieler Wiener“:
Auf Twitter fragten sich daher viele User, ob es sich um Satire handelt - auch vom grünen Koalitionspartner.
Satire-Versionen gepostet
Zugleich wurden humorvoll veränderte Sujets gepostet. So meint der Internetspezialist Ernst Michalek, dass etwa der tägliche Pendler-Stau auf der Tangente und das Posieren mit einem fetten Spritfresser in der City „nicht mehr möglich“ sind:
56 Prozent begrüßen Pickerl-Ausdehnung
Zum Thema tauchte auch eine Umfrage im Auftrag der Stadt von Triple M Matzka Markt- und Meinungsforschung unter 1000 Wienern im Juli auf. Demnach begrüßen 56 Prozent sehr oder eher die Pickerl-Ausdehnung. 37 Prozent lehnen die Pläne ab.
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