Die Suche nach einem neuen Geschäftsführer ist wohl beendet. Am Freitag ist nach „Krone“-Infos eine mündliche Einigung zwischen einem Kandidaten und VSV-Obmann Manfred Herzog erzielt worden. Nur die Unterschrift fehlt noch.
Entscheidung gefallen! Etwas mehr als zwei Wochen, nachdem Martin Winkler mit seinem überraschenden Rücktritt als Geschäftsführer den VSV ins Chaos stürzte, gibt es wohl einen neuen Mann an der Spitze.
Wie die „Krone“ in Erfahrung brachte, handelt es sich dabei um Oliver Bergauer. Der ehemalige Geschäftsleiter der Kleinen Zeitung für Kärnten und Osttirol war bereits beim ersten Krisengespräch im Villacher Rathaus dabei, als der Spielbetrieb für diese Saison gesichert wurde.
Unterschrift fehlt noch
Bergauer galt in den Gesprächen der letzten Tage mit dem Vorstand um Manfred Herzog stets als Favorit für den Posten. Am Freitag wurde eine mündliche Einigung erzielt – lediglich die Unterschrift von Bergauer steht noch aus.
Mitarbeiter haben gekündigt
Für den 54-jährigen Drautaler bringt die Zukunft große Aufgaben mit sich – er muss den VSV wieder in geregelte Bahnen lenken. Obwohl der Spielbetrieb für diese Saison ja vorerst gesichert ist, hat der Klub in den letzten Jahren bekanntermaßen einen Schuldenberg von über zwei Millionen Euro angehäuft.
Dafür muss der Neo-Boss nicht nur ein neues Team aufstellen – erst im Sommer haben ja drei Mitarbeiter der VSV-Geschäftsstelle gekündigt. Die größten Aufgaben dürften sein: Vertrauen neu aufzubauen, einen Finanzplan aufstellen. Neben üblichem wie Organisation, Sponsoring, Ticketing oder Abwicklung von Spielen.
Die Stadt hält sich noch bedeckt. Einzig: Die Gespräche sollen in die richtige Richtung verlaufen, der neue Geschäftsführer demnächst präsentiert werden. Ab Tag eins seiner Bestellung wartet jedenfalls schonungslose Sanierung beim VSV. Sonst könnte Bergauer als jener Mann in die Geschichte eingehen, der den VSV beerdigt.
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