Wieder nichts!

Nächster ideenloser Auftritt von Red Bull Salzburg

Unfassbar! Red Bull Salzburg kann in der ICE Hockey League einfach nicht gewinnen. Nach drei Pleiten am Stück kassierten die Bulls auch am Freitag gegen Villach eine Heimniederlage. 

Der ehemalige Eishockey-Serienmeister Red Bull Salzburg kommt in der noch jungen Saison in der ICE Hockey League nicht nur nicht in Tritt, sondern er schlittert immer tiefer in die Krise! Auch im vierten Ligaspiel gab es keinen Sieg. Gegen die finanziell schwer angeschossenen Villacher setzte es am Freitagabend eine 2:4-Heimklatsche. 

Eisbullen verspielten Führung
Thomas Raffl brachte die Bulls zwar früh in Überzahl mit 1:0 in Führung, er und seine Kollegen verpassten es danach allerdings, nachzulegen. Nachdem die Kärntner durch Adam Hancock einen Penalty vergeben hatten, traf dieser wenig später doch noch zum 1:1-Ausgleich. Das Gegentor schlug sowohl im Kasten der Eisbullen, als auch im gesamten Team ein. Fortan klappte bei der Mannschaft von Alan Letang kaum noch etwas. Joel Teasdale – nach kapitalem Fehler von Salzburg-Verteidiger Dennis Robertson – und Ex-Bulle John Hughes (mit einem Mann mehr auf dem Eis) stellten auf 3:1 für die Draustädter. 

Doch damit war im Mitteldrittel noch nicht genug. Der ehemalige Salzburger Fanliebling schrieb auch den vierten Villach-Treffer an. Peter Schneiders Treffer zum zwischenzeitlichen 2:3 sorgte nur kurz für Spannung im Volksgarten, der mit 2204 Zuschauern nur schwach besucht war. Eine Folge der miserablen Auftritte der vergangenen Tage. 

Salzburg wirkte gegen Villach meist ideenlos
Im Schlussabschnitt wirkte Salzburg zunehmend angeschlagener, die Misserfolge hinterließen bereits erste Spuren. Und Letang? Der nahm vier Minuten vor Ende der Partie bereits Atte Tolvanen für einen sechsten Feldspieler vom Eis. Von Gefahr war aber auch dann nur wenig zu sehen. Zu ideenlos wirkte das Spiel der Mozartstädter. 

Am Ende blieb es beim 2:4 aus Sicht der Hausherren, die nach vier absolvierten Partien weiter auf den ersten Sieg warten. Schon am Samstag reisen Thomas Raffl und Co. nach Ungarn. Dort wartet am Sonntag Budapest. Sollte dort erneut ein Sieg verpasst werden, stellt sich die Frage: Wie lange schauen sich das die Verantwortlichen in dieser Form noch an?

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