Einträge gefälscht

Mark Zuckerbergs Fan-Seite auf Facebook gehackt

Web
27.01.2011 10:04
Niemand Geringerer als Facebook-Gründer Mark Zuckerberg ist zum Opfer eines Hacker-Angriffs geworden. Der Hacker habe auf Zuckerbergs Fan-Seite auf Facebook einen Kommentar hinterlassen und diesen als Beitrag des Gründers ausgegeben, teilte das Unternehmen am Mittwoch mit und kündigte unabhängig davon verbesserte Sicherheitseinstellungen an.

Der Eindringling habe sich einen Software-Fehler zunutze gemacht, durch den auf einer Handvoll öffentlich zugänglicher Seiten Einträge unter falscher Identität möglich gewesen seien. Der Fehler wurde laut einem Sprecher bereits beseitigt.

Der fingierte Beitrag auf Zuckerbergs Facebook-Seite rief Fans auf, selbst Geld in das Unternehmen zu investieren, damit dieses unabhängiger von Banken werde. Mehr als 1.800 Leser gaben durch den Klick auf ein entsprechendes Feld an, dass der Beitrag ihnen gefallen habe.

Facebook über gesicherte Verbindungen aufrufbar
Unabhängig von diesem Vorfall kündigte Facebook am Mittwoch an, die Sicherheitseinstellungen zu erhöhen. Das Netzwerk solle künftig komplett über gesicherte Verbindungen aufzurufen sein, wie sie auch beim Onlinebanking genutzt werden. Bisher schaltet Facebook nur bei der Abfrage des Passworts auf sichere Verbindungen, die in der Adresszeile des Internetbrowsers an der Zeichenfolge "https://" zu erkennen sind. 

Facebook riet Nutzern, diese Option - die in den kommenden Wochen in den Kontoeinstellungen verfügbar sein soll - zu aktivieren, wenn sie das Netzwerk häufig von öffentlichen Computern etwa in Internetcafés, Bibliotheken oder Universitäten nutzen.

Fotos von Freunden als Sicherheitsabfrage
Zudem kündigte das Netzwerk an, sein System auf sogenannte soziale Sicherheitsabfragen umzustellen. Bisher müssen Nutzer gelegentlich schwer lesbare, verzerrte Zeichenfolgen - sogenannte Captchas - eingeben, um bestimmte Funktionen freizuschalten. Diese Zeichen sind nicht von Maschinen lesbar und sollen deshalb automatische Angriffe auf Facebook vermeiden.

Künftig müssen Nutzer stattdessen ihre eigenen Freunde auf Fotos erkennen und deren Namen eingeben. "Die Hacker dieser Welt mögen Euer Passwort kennen, aber sie wissen nicht, wer Eure Freunde sind", heißt es im Firmenblog.

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