1001 PS

Bugatti Veyron kommt jetzt raus!

Motor
04.09.2005 15:53
Nach mehreren Verzögerungen bringt die Volkswagen-Tochter Bugatti noch im September das teuerste und schnellste bislang im Straßenverkehr zugelassene Auto auf den Markt. Von dem 1001 PS starken und 407 Stundenkilometer schnellen Veyron sollen maximal 300 Exemplare für jeweils 1 Million Euro vor Steuern verkauft werden. 30 Kunden hätten bereits die erforderliche Anzahlung von 300 000 Euro geleistet.
(Bild: kmm)

Auf Grund der hohen Entwicklungskosten wird der Veyron nach Bschers Worten nicht profitabel sein. "Es geht um die Wiederbelebung der Marke." Die laufende Produktion werfe allerdings Gewinne ab, die dem geplanten zweiten Modell der wiederbelebten Nobelmarke Bugatti zufließen sollen. Die Investitionen des VW-Konzerns, der die Markenrechte an Bugatti 1998 erwarb, würden sich erst mit einem dritten kleineren Sportwagen amortisieren, der dann in einer Stückzahl von 3000 bis 5000 pro Jahr vom Band laufen solle.

400 km/h geknackt
Kurz vor Serienstart hat der Bugatti Veyron einen beinahe heiligen Geschwindigkeitsrekord geknackt: Unter den gestrengen Augen der Techniker des TÜV Süddeutschland (= Technischer Überwachungsverein) fuhr der 1001-PS-Bolide über 400 km/h! So schnell war bisher kein Serienauto.
 
VW hat die Traditionsmarke wieder belebt, von September an sollen die Mega-Sportwagen produziert werden. Danach sollen maximal 300 Autos des von VW entwickelten Bugatti EB 16.4 Veyron gefertigt werden. "Wir werden aber keine Autos bauen, die nicht bestellt sind", betonte Bscher.
 
1 Million + Steuern
Das Fahrzeug mit 1001 PS und einer Höchstgeschwindigkeit von mehr als 400 Stundenkilometern soll vor Steuern 1 Millionen Euro kosten. Es wird das schnellste und teuerste für den Straßenverkehr zugelassene Auto.
 
In dem eigens für Bugatti gebauten Montagewerk in Molsheim werden rund 30 Mitarbeiter den Sportwagen in Handarbeit fertigen. Der Motor kommt aus dem VW-Werk Salzgitter, das von VW entwickelte Doppelkupplungsgetriebe mit sieben Gängen wird in Großbritannien gebaut, die Reifen liefert Michelin. Das Geschoss hat 16 Zylinder und vier Turbolader. 
 
Ein Stück Geschichte
Das Montagewerk "Atelier Bugatti" entstand auf historischen Boden in Molsheim südwestlich von Straßburg. Dort hatte schon der Firmengründer Ettore Bugatti zwischen 1910 und 1940 rund 8000 Rennautos und Luxuskarossen bauen lassen. Der neue Bugatti ist nach Pierre Veyron benannt, einem Bugatti-Werksfahrer, der 1939 das Rennen von Le Mans gewann.
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(Bild: kmm)



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