Mobiles Breitband hat nicht nur durch die Einführung von schnellen Datennetzen einen starken Schub bekommen. Beschleunigend auf das Wachstum wirkte sich dem Unternehmen nach auch der zunehmende Einsatz von Smartphones, Notebooks und Tablet-PCs aus, deren Besitzer zunehmend auch unterwegs aufs Internet zugreifen. Dadurch wachse das per Mobilfunk übertragene Datenvolumen weltweit immer schneller. Erst im August 2010 hatte Ericsson bekannt gegeben, dass sich der mobile Datenverkehr innerhalb eines Jahres verdreifacht habe.
Durch den Aufbau superschneller LTE-Mobilfunknetze und die Verfügbarkeit unterschiedlichster Endgerätetypen ändere sich schließlich auch das Verhalten bei der Nutzung des Internets und anderer Medien. Nach Untersuchungen des schwedischen Telekommunikationskonzerns TeliaSonera konsumieren rund 23 Prozent der LTE-Anwender mehr Online-TV-Angebote. Darüber hinaus surfen 46 Prozent öfter unterwegs im Internet.
Durch die höheren Übertragungsgeschwindigkeiten und die geringeren Latenzzeiten würden LTE-Netze zudem vermehrt Video-Streaming ermöglichen, was auch für Geschäftskunden, wie etwa TV-Sender und Sicherheitsorganisationen, von Interesse sei. Ericsson erwartet, dass die Zahl mobiler Breitbandnutzer im Jahre 2015 weltweit bei etwa 3,8 Milliarden liegen wird, 95 Prozent werden dann schnelle HSPA-, CDMA- und LTE-Netze nutzen.
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