Ein paar Tage krank

So achtest du auf dich, wenn du krank zu Hause liegst

Gesund
15.12.2010 15:18
Jeden trifft es einmal: Der Schädel brummt, der Hals tut weh, man kann kaum noch schlucken, fix und fertig und leicht fiebrig schafft man es gerade noch, sich in der Arbeit krankzumelden. Es ist Zeit, alle Gänge runterzuschalten und sich mit Tee, leichter Kost und viel, viel Ruhe der Gesundung zu widmen. Wir sagen dir, wie du dich um dich selbst kümmern solltest, wenn du grippig zu Hause liegst.

Befolge die Ratschläge deines Arztes oder deiner Ärztin: Nimm die Medizin, die dir verschrieben wurde, versuche, so viel wie möglich zu schlafen und dich auszuruhen. Iss leichte Kost, Gemüsesuppe, Hühnersuppe, das tut dir gut. Vergiss nicht, genügend zu trinken. Ein altes Hausmittel bei Erkältungskrankheiten ist Lindenblütentee mit Honig, der dich richtig durchwärmt und zum Schwitzen bringt (mehr Hausmittel findest du in der Infobox).

Ruh dich wirklich so viel wie möglich aus. Du solltest ins Bett, sobald du spürst, dass du ernster krank bist. Die Regel lautet: Je eher du dich darum kümmerst und dir gönnst, krank zu sein, desto eher bist du wieder fit. Du kennst sicher genügend Arbeitskollegen, die sich krank und mit Schüttelfrost in die Arbeit geschleppt haben und die es dann richtig ins Bett "geprackt" hat. 

Reiß dich zwischendurch ein klein wenig zusammen und versuche, deine Umgebung sauber zu halten. Das heißt, vermülle nicht alles mit angeschnäuzten Papiertaschentüchern, angepatzten Saftgläsern, dreckigen Tellern und Tassen. Zwischendurch bist du auch bei einer grippigen Erkrankung durchaus fähig, alles in die Küche zu räumen bzw. in den Mistkübel zu schmeißen. Schüttle dein Bettzeug auf. Sei deine eigene Krankenschwester. Du wirst sehen, dass du dich danach gleich ein wenig besser fühlst. 

Lass die Arbeit Arbeit sein. Obwohl du krank bist, wirst du von Arbeitskollegen angerufen, die ganz dringend etwas brauchen, weil du ja nicht da bist. Freilich weist man sie nicht ab. Du kannst aber durchaus vereinbaren, dass du nicht den ganzen Tag über erreichbar bist, sondern in der Früh oder am Abend gerne kurz deine E-Mails checkst und darauf antworten wirst, bevor du wieder ins Bett kriechst.

Schütze deine Familie vor deinen Erregern. Sei so nett und versuche, deine Familie nicht anzustecken. Wasch dir öfters die Hände, damit du keine Keime auf den Türgriffen, der Fernbedienung oder sonstwo verteilst. Du kannst mit antibakteriellen Putztüchern über die Dinge, die du angefasst hast, wischen. Niese immer in Taschentücher oder in deine Armbeuge.

Hab kein schlechtes Gewissen. Du hast die Erlaubnis, zu Hause im Bett zu liegen und dich auszuruhen. Wenn es dir nicht gut geht, darfst du Termine absagen und Arbeiten unerledigt lassen.

Mach's dir ohne schlechtes Gewissen gemütlich und mach das Beste aus der Situation. Du kannst endlich einen Tag lang eine ganze Serie auf DVD anschauen. Wenn du nicht zu müde bist, kannst du endlich einige der Bücher lesen, die du dir zu lesen schon lange vorgenommen hast. Hör Musik und döse. Lass dich von deiner Familie ruhig ein wenig verwöhnen und schick sie nach Tee, Knabbereien oder Obst.

Kurier dich wirklich aus, bevor du wieder in die Arbeit gehst. Es ist besser, du bist ganz gesund, als dass du sofort wieder krank wirst, weil du dich gleich wieder in den Stress gestürzt hast. 

Und: Nicht rauchen. Rauchen verzögert jedweden Heilungsprozess.

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