Dazu gehörten E-Mail-Adressen mit den Namen und Passwörtern der Inhaber. Insgesamt seien fünf Arten von möglichen Verstößen festgestellt worden. Nach den spanischen Gesetzen können sie mit Geldstrafen von jeweils zwischen 60.000 bis 600.000 Euro belegt werden. In Spanien ermittelt außerdem ein Untersuchungsrichter gegen Google Street View. Die Datenschutzbehörde legte ihr Verfahren gegen den Konzern einstweilen auf Eis, bis die Justiz eine Entscheidung getroffen hat.
Google bedauert Vorfall
Google bedauerte, dass beim Street View-Dienst persönliche Daten aufgefangen worden seien. Diese seien aber von dem Unternehmen in keiner Form verwendet worden, betonte der Konzern in Madrid. Auch seien nur Fragmente von Daten aufgefangen worden, da die Autos, die für Google Street View unterwegs seien, sich ständig in Bewegung befänden.
Street View auch in Österreich gestoppt
Auch in Österreich musste Google die Fahrten seiner Kamera-Autos einstellen, nachdem bekannt geworden war, dass bei den Aufnahmen auch persönliche Daten von Internetnutzern aus unverschlüsselten WLAN- Netzwerken aufgezeichnet worden waren. Das Unternehmen sprach anschließend von einem Fehler. Die Daten seien wegen eines Programmierfehlers in den für Street View verwendeten Kameraautos versehentlich erfasst worden.








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