Mehr als nur Adobe

Die besten Gratis-Programme zur PDF-Bearbeitung

Digital
04.08.2012 10:06
PDFs sind aus der modernen Kommunikation kaum noch wegzudenken. Als Standardprogramm hat sich der Acrobat Reader von Adobe etabliert. Einige der Funktionen sind jedoch teuer, zudem enthält die Software zahlreiche Sicherheitslücken, die ob der starken Verbreitung gern von Hackern ins Visier genommen werden. krone.at stellt die besten kostenlosen Alternativen zum sicheren Lesen, Erstellen und Verändern von PDF-Dateien vor.

PDF steht für "Portable Document Format", also portables Dokumentenformat. Der Vorteil der so verpackten Dateien: Sie werden immer gleich und ohne Qualitätsverlust dargestellt, es gibt also keine unvorhergesehenen Überraschungen durch unterschiedliche Programmversionen oder Drucker. Außerdem ist ein PDF nicht so leicht zu verändern wie zum Beispiel ein Word-Dokument. Für Bewerbungsschreiben eignet sich das Format daher ebenso ideal wie bebilderte Aufsätze oder Handbücher.

Das bekannteste und meistverwendete PDF-Programm kommt von PDF-Erfinder Adobe: der "Acrobat Reader". Die Software ist allerdings nur in der Basisversion kostenlos zu haben, mit der PDF-Dateien lediglich ausgelesen und ausgedruckt werden können. Weitere Funktionen stehen nur gegen höherwertige Pakete zur Verfügung, die Preise rangieren von 160 bis zu stolzen 600 Euro.

Wesentlich mehr Funktionen - etwa das Erstellen eigener oder die Zerlegung fremder PDF-Dateien oder die Markierung von Textstellen - finden sich jedoch bei zahlreichen kostenlosen Acrobat-Alternativen im Internet. Einige der Programme haben lediglich einen kleinen Nachteil: Eine benutzerdefinierte Installation ist anzuraten, da ansonsten möglicherweise (ebenfalls kostenlose) Toolbars für den Browser angebracht werden. Dies kann mit dem Entfernen des Häkchens beim Installationsprozess jedoch problemlos unterbunden werden.

Eine Möglichkeit ist der "PDFCreator". Die Software muss nach der Installation nicht extra geöffnet werden, um ein PDF zu erstellen, sondern wird über das "Drucken"-Menü aufgerufen - schließlich erkennt Windows das Programm als Drucker. Es können nicht nur PDFs, sondern auch verschiedene Bild- und Textdateiformate erstellt werden. Es stehen zahlreiche detaillierte Einstellungsmöglichkeiten zur Verfügung, die auch in Profilen abgespeichert werden können. Wer mag, kann sich das Programm per Add-on direkt in den Browser holen.

Wer es weniger puristisch mag, eine einfachere Menüführung sucht und sich zudem weitere praktische Funktionen wünscht, ist mit dem "PDF24 Creator" gut beraten. Nicht nur Ansicht und Erstellung von PDFs ist hier möglich, es lassen sich auch einzelne Seiten aus einer PDF-Datei herauslösen und in andere Dateiformate einfügen. Mehrere Dokumente können zudem zu einem verbunden werden, außerdem steht eine Verschlüsselungsfunktion zur Verfügung, ebenso wie eine Vorschau. So behält man auch bei großen Dokumenten den Überblick. Die Benutzung ist dank Drag & Drop sehr einfach, Dateien und einzelne Seiten können mit der Maus verschoben werden.

Ist die Erstellung von PDFs nicht nötig, reicht ein PDF-Viewer wie der "Foxit Reader" aus. Dieser ist nur 6 Megabyte groß und im Vergleich zu Adobes Acrobat Reader erfreulich flott beim Öffnen von Dateien. Mit diesem Tool können Texte um Kommentare erweitert , Markierungen sowie Unter- oder Durchstreichungen vorgenommen werden.

Mehr Extras bietet der "PDF-XChange Viewer", der zum Beispiel eine Minivorschau auf das jeweilige Dokument anzeigt. Außerdem können mehrere PDFs in Tabs nebeneinander geöffnet werden. Die Software beinhaltet zudem eine Screenshot- ebenso wie eine Export-Funktion, letztere lässt das Abspeichern in verschiedenen Grafikformaten zu. Auch bei diesem Programm sind Kommentare, Notizen und Markierungen möglich.

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