Ein neues Dashboard gibt zu diesem Zweck künftig Auskunft darüber, welche Apps genutzt werden und welche Berechtigungen diesen eingeräumt wurden. So soll verhindert werden, dass die Anwendungen ohne das Wissen des Nutzers auf dessen Daten zugreifen. Über eine Seite ist überdies einsehbar, wann welche Applikation zuletzt auf die eigenen Daten zugegriffen hat. Wer sich daran stört, kann Anwendungen direkt löschen oder deren Einstellungen entsprechend ändern.
Ebenfalls der Sicherheit zuträglich sein soll die neue Gruppen-Funktion, mit der parallel mehrere Netzwerke gebildet werden können, beispielsweise getrennt nach Familie, Freunden und Arbeitskollegen. Das "größte Problem" bei sozialen Netzwerken sei laut Zuckerberg, dass die Menschen dazu neigten, ihre Bekannten in mehrere Freundeskreise aufzugliedern. Facebook erlaube nun, dieses Verhalten in der Realität auch im Internet abzubilden.
In den einzelnen Freundeskreis-Gruppen können die Nutzer künftig separat kommunizieren, unter anderem auch per E-Mail. Inhalte wie Fotos, Mitteilungen oder auch Einladungen bleiben dadurch jenen Gruppen vorbehalten, für die sie bestimmt sind.
Mit "Dowload Your Information" stellte Facebook zugleich ein neues Instrument vor, mit dem Informationen, Bilder, Kommentare oder Videos, die Nutzer auf ihr Profil geladen haben, wieder heruntergeladen werden können. "Ihre Information gehört Ihnen. Sie sollten diese kontrollieren können. Sie sollten damit machen können, was immer Sie damit machen wollen", sagte der offensichtlich um eine Imagekorrektur seines zuletzt immer wieder wegen Datenpannen in Verruf geratenen Netzwerks bemühte Zuckerberg.









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