12.08.2020 07:13 |

Urteil in den USA

Apple muss für Patente 506 Millionen Dollar zahlen

Apple ist von einem Gericht in Texas zur Zahlung von mehr als einer halben Milliarde Dollar für die Nutzung von 4G-Patenten im iPhone und anderen Geräten verurteilt worden. Die Geschworenen in der Stadt Marshall sahen es als erwiesen an, dass der Konzern fünf Patente der Firma Optis Wireless Technology verletzt habe. Apple kündigte umgehend an, in Berufung gehen zu wollen.

Der auf 506,2 Millionen Dollar festgelegte Betrag kann auch noch höher ausfallen: Die Geschworenen befanden, dass Apple die Patente bewusst verletzt habe. Damit kann der Richter die Summe verdreifachen. „Solche Klagen von Unternehmen, die Patente anhäufen, um die Branche zu drangsalieren, dienen nur dazu, Innovationen zu ersticken und Verbrauchern zu schaden“, kritisierte Apple.

In Texas war der Konzern von Geschworenen zuvor bereits zur Zahlung von 503 Millionen Dollar an die Firma VirnetX für die Nutzung deren Patente verurteilt worden. Ein Berufungsgericht fand aber Fehler bei der Berechnung des Betrags und ordnete einen neuen Prozess an, der im Herbst beginnen soll.

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