Damit lege die Kommission die langerwarteten Regeln für das Hochgeschwindigkeitsnetz fest. Für die Branche sei die Aufrüstung der Infrastruktur wichtig, um lukrative Dienste wie Internetfernsehen und Videokonferenzen in hochauflösender Qualität anbieten zu können. Der Investitionsbedarf sei gewaltig: Europaweit wird er der Zeitung zufolge auf 180 bis 270 Milliarden Euro geschätzt.
Unklarheit über die Nutzungsregeln der Netze hatte in den vergangenen Jahren den dringend nötigen Ausbau gehemmt. Mit den Vorgaben der EU ist der Zeitung zufolge nun klar: Wer in Europa Glasfaserkabel verlege, müsse allen interessierten Rivalen Zugang zu seinen Netzen geben - zu regulierten Preisen.
Mit dieser Grundsatzentscheidung will EU-Telekomkommissarin Neelie Kroes Anreize für den Netzausbau schaffen, ohne den Wettbewerb zu bremsen. Für die großen Telekomkonzerne bedeuten die Vorgaben eine Niederlage.
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