Bisher hat Google seinen Usern schon während der Eingabe Vorschläge für den kompletten Suchbegriff gemacht ("Google Suggest"). Die Suchergebnisse erschienen aber erst, nachdem der Anwender die Abfrage abgeschickt hatte. Nun tauchen die Ergebnisse bereits auf, während der Suchbegriff getippt wird.
Den Statistiken des Unternehmens zufolge verbringen Google-Anwender zurzeit durchschnittlich neun Sekunden damit, eine Suchabfrage zu tippen. Für die Auswahl der Ergebnisse werden durchschnittlich 15 Sekunden benötigt.
Noch nicht überall verfügbar
Die neue Suchfunktion, die von den Möglichkeiten der Web-Technik Ajax Gebrauch macht, wird ab sofort auf den Google-Seiten in den USA und in Russland live geschaltet und schrittweise auch in anderen Ländern umgesetzt. Dort können Anwender die neuen Möglichkeiten auch eher nutzen, indem sie sich mit einem persönlichen Google-Konto einloggen oder die Startseite des US-Portals aufrufen. Dieses Verfahren sei gewählt worden, um die notwendigen Ressourcen nach und nach aufbauen zu können, erklärte Google.
Moderner Browser vonnöten - Ausschalten möglich
Um "Google Instant" nutzen zu können, benötigt man einen modernen Browser (Firefox 3, Internet Explorer 8 oder eine aktuelle Version von Google Chrome oder Apple Safari). Der Browser von Opera wird noch nicht unterstützt. Anwender können die Funktion auch bewusst abschalten (Opt-out).
Google beantwortet jeden Tag mehr als eine Milliarde Suchabfragen. An der Entwicklung von "Google Instant" waren Teams aus den USA, Israel und dem europäischen Google-Forschungszentrum in Zürich beteiligt.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.