95.000 € Schaden

Online-Bankbetrug in Ö und Tschechien aufgeflogen

Web
03.09.2010 16:45
Internetbetrüger haben bei Banken in Österreich und Tschechien 95.000 Euro Schaden angerichtet, wie die Sicherheitsdirektion Oberösterreich bekannt gab. Ein 37-jähriger arbeitsloser Österreicher und drei deutsche Komplizen eröffneten unter falschen Namen Konten und buchten auf diese mittels gestohlener Zugangsdaten Geld von Fremden. Die Verdächtigen wurden festgenommen, sie sind teilweise geständig.

Das Quartett legte vergangenen Juni und Juli bei Banken in Linz, Salzburg und Budweis gefälschte Dokumente wie einen Führerschein oder Gewerberegisterauszug vor und eröffnete Geschäftskonten.

Der 37-Jährige verfügte aus seiner früheren Tätigkeit als Versicherungsagent über mehrere hundert Kunden- und Bankdaten, die er sich widerrechtlich angeeignet hatte. Damit führten die Betrüger in verschiedenen Internet-Cafés Abbuchungen von Konten durch und überwiesen diese auf ihre eigenen, die sie unter falschen Namen eröffnet hatten. Kurz darauf behoben sie das Geld in bar oder sendeten es an weitere Bankverbindungen.

Nach umfangreichen Ermittlungen forschte die Betrugsgruppe des Landeskriminalamtes Oberösterreich den Haupttäter und die Deutschen im Alter von 26, 27 und 30 Jahren aus. Nach Hausdurchsuchungen landeten sie in der Justizanstalt Wels.

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