20.04.2020 08:34 |

Seit Wochen im Spital

Infizierter Kärntner (53): „Corona ist eine Qual“

Johannes Mosser aus Spittal in Kärnten hat sich mit SARS-CoV-2 infiziert. Er liegt seit mehr als zwei Wochen im Krankenhaus.

„Krone“: Herr Mosser, wie, glauben Sie, haben Sie sich angesteckt?
Johannes Mosser: Ich war im Februar mit meiner Freundin in Obertauern, wir besuchten einen Freund. Dort muss ich mich auch infiziert haben.

Machten sich bei Ihnen Symptome bemerkbar?
Anfangs hatte ich Fieber, Appetitlosigkeit, hatte keinen Stuhlgang, heftige Schweißausbrüche und Husten. Da ich eine Autoimmunerkrankung habe, bin ich sofort ins Krankenhaus. Der erste Test war aber negativ, dann wurde ich wieder nach Hause geschickt. Doch ich hatte ein ungutes Gefühl. Der nächste Corona-Test zeigte: Ich bin leider positiv!

Die wichtigste Frage: Wie geht es Ihnen jetzt?
Es wird schon besser. Jedoch ist das Virus nicht zu unterschätzen! Ich wünsche das niemandem. Es sind höllische Schmerzen! Besonders für Menschen mit Vorerkrankungen, wie ich sie habe, ist Corona eine Qual.

Ist in Ihrem Umfeld noch jemand erkrankt?
Ja, mein Freund, den wir im Skigebiet besucht haben, wurde positiv getestet. Zwei Wochen lang stand er unter Quarantäne - gemeinsam mit meiner Freundin in unserer Wohnung!

Worüber machen Sie sich als Betroffener besonders Sorgen?
Da ich bereits geschwächt bin, hoffe ich einfach, dass ich wieder gesund werde! Meine Organe und besonders meine Lunge sind nicht nur durch meine Vorerkrankung schon geschwächt, sondern durch das Coronavirus jetzt noch mehr angegriffen! Zudem habe ich große Angst, jemanden anzustecken.

Elisa Aschbacher
Elisa Aschbacher
Sonntag, 07. Juni 2020
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