Mit Seilen gelangten sie auf die Balkone, um sich über die Türen Zugang zu verschaffen. Lange Zeit waren Ermittler Dieben auf den Fersen, die in den Jahren 2024 und 2025 mit Einbrüchen in Serie in Wien ihr Unwesen trieben – letztlich mit Erfolg.
Die Täter waren als Fassadenkletterer auf die Balkone der Wohnungen gelangt und in Summe in insgesamt 24 Objekte eingedrungen. Sie richteten laut Polizeiangaben einen Gesamtschaden von 300.000 Euro an.
DNA-Treffer überführte Verdächtigen
Auf die Schliche kamen die Ermittler den Tätern aufgrund der von ihnen verwendeten Seile und Einbruchswerkzeuge. So konnte herausgefunden werden, wo diese gekauft worden waren. „Im Zuge weiterer Ermittlungen sowie aufgrund eines DNA-Treffers konnte schließlich ein georgischer Staatsangehöriger als Tatverdächtiger ausgeforscht werden“, teilte Polizeisprecherin Julia Schick am Dienstag mit.
Nach Österreich ausgeliefert
Der Gesuchte konnte in weiterer Folge im Oktober des Vorjahres in Armenien gefasst werden. Er wurde nach Österreich ausgeliefert und am 12. Februar am Flughafen Wien-Schwechat festgenommen, hieß es weiter. Auch ein mutmaßlicher Mittäter sei ausgeforscht worden. „Aufgrund der derzeitigen Beweislage wurden gegen diesen jedoch keine weiteren Maßnahmen angeordnet“, so Schick.
Der 42-Jährige wurde bereits vor Gericht gestellt und rechtskräftig zu vier Jahren Haft verurteilt.
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