Droht den „Löwen“ der bittere Absturz in die Regionalliga? Zwischen Zielen, Träumen und Realität herrscht bei 1860 München eine große Diskrepanz. Finanzielle Probleme könnten nun alle Hoffnungen auf eine Rückkehr in die oberen Sphären des deutschen Fußballs platzen lassen.
2004 stieg 1860 München aus der Bundesliga ab – seither ist die Sehnsucht nach einer Rückkehr in die höchste Spielklasse Deutschlands schier grenzenlos. Ein Blick auf die durchaus beeindruckende Historie lässt erahnen, warum. Dem Verein selbst sind auf dem Weg zu diesem Ziel aber durchaus mannigfaltige Grenzen gesetzt.
Denn anstatt eines Aufstiegs sah man sich in den letzten gut 20 Jahren mit einem Abstieg bis in die Regionalliga und heftigen internen Turbulenzen konfrontiert. Hasan Ismaik, der als Investor fungiert, ist dabei seit Jahren eine umstrittene Figur.
Geht wieder alles in die Brüche?
Doch zuletzt schien wieder mehr Ruhe einzukehren. 2018 gelang die Rückkehr in die 3. Liga, wo man sich festbeißen und zuletzt gar wieder vom Aufstieg in die Zweite Bundesliga träumen durfte. Wenngleich man sportlich dieses Sehnsuchtsziel in dieser Saison wieder verpasst hat, schien es in absehbarer Zeit durchaus realistisch zu sein.
Es könnte nun aber erneut ganz anders kommen. Denn wieder hat der Traditionsverein mit finanziellen Sorgen zu kämpfen. Bis zum 3. Juni müssten die „Löwen“ mit einer Summe von 2,7 Millionen Euro beim DFB ihre Liquidität unter Beweis stellen, berichtet die „Bild“. Ansonsten droht erneut der krachende Absturz in die Regionalliga.
Ob Investor Ismaik den Betrag ausgleicht, ist derzeit nicht sicher. Immerhin ist ein Verkauf seiner Anteile erst im vergangenen Sommer gescheitert. Rettung könnte nun aber von einer Investorengruppe rund um den ehemaligen DFB-Teamspieler Thomas Hitzelsberger in Sicht sein. Ob daraus aber bis 3. Juni etwas Konkretes entsteht, ist derzeit ebenfalls ungewiss.
Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung. Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB). Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.