Unfall bei Abriss

Tote nach Einsturz von Überführung in Seoul

Ausland
26.05.2026 11:42
Porträt von krone.at
Von krone.at

In Südkoreas Hauptstadt Seoul ist eine Straßenbahnüberführung eingestürzt. Mindestens drei Menschen kamen ums Leben, drei weitere wurden durch herunterfallende Trümmer verletzt. Der Unfall hat sich während der Abrissarbeiten der Straßenbahnüberführung ereignet.

Laut der Feuerwehr waren die Arbeiten zuvor Dienstagfrüh (Ortszeit) wegen Sicherheitsbedenken pausiert worden. Eine Sicherheitsinspektion wurde noch eingeleitet, doch wenige Minuten nach Beginn stürzte die Betonplatte ein. Mindestens drei Menschen kamen ums Leben, drei weitere wurden verletzt. Der Unfallort wurde am Dienstagnachmittag weitläufig abgesperrt.

Südkoreas Präsident Lee Jae Myung ordnete eine gründliche Untersuchung der Unfallursache an und wies die Behörden zudem an, Maßnahmen zur Verhinderung ähnlicher Unglücke auszuarbeiten. Der Wahlkampf für die Lokalwahlen am 3. Juni wurde aus Pietätsgründen pausiert.

Kurz vor dem Unglück waren die Arbeiten wegen Sicherheitsbedenken pausiert worden.
Kurz vor dem Unglück waren die Arbeiten wegen Sicherheitsbedenken pausiert worden.(Bild: EPA/YONHAP)
Südkoreas Präsident hat eine Untersuchung der Unfallursache angeordnet.
Südkoreas Präsident hat eine Untersuchung der Unfallursache angeordnet.(Bild: AFP/Yonhap)

Die Bauarbeiten, die im vergangenen August begannen, hätten planmäßig in wenigen Wochen abgeschlossen sein sollen. Die Seosomun-Hochstraße nahe dem Seouler Rathauses geriet bereits in den vergangenen Jahren wegen Sicherheitsbedenken in die Schlagzeilen. 2019 waren Betonstücke der Überführung auf die Straße gefallen.

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