Nokia ist ja vor allem als Handy-Marktführer bekannt. In letzter Zeit bringt der finnische Hersteller aber auch immer wieder so genannte „Imaging“-Produkte auf den Markt mit denen man Handy-Fotos in einen elektronischen Bilderrahmen spielen oder am Körper tragen kann. Krone.at hat das „Kaleidoskop“ und das Medaillon II getestet.
In erster Linie dient die Imaging-Linie wohldem Image des Handy-Herstellers. Außer als originelles Geschenkhaben die wenigsten Geräte kaum praktischen Nutzen. Das Kaleidoskopist ein Bildbetrachter in Form eines kleinen Fernrohres. Die Fotoskönnen per Infrarot-Schnittstelle übertragen werden.Bis zu 24 Fotos haben in dem kleinen Gerät Platz - der Speicherkann jedoch per MMC-Slot erweitert werden. Einäugig kannman die Handy-Fotos nun durch eine Lupe betrachten. Die Diashowfür die Hosentasche scheint uns nicht wahnsinnig praktisch,da die Bilder auf dem Handydisplay ungefähr genauso gut angeschautwerden können. Die Bedienung ist zwar simpel, aber die Funktionensind sehr eingeschränkt.
MMS am Handgelenk Das Medaillon II von Nokia ist ein digitaler Anhänger,der an der Halskette, oder mit dem beiliegendem Uhrband als Armbanduhrgetragen werden kann. Auf dem Mini-Display kann die Uhrzeit angezeigtwerden oder man lässt die Fotos als Diashow durchlaufen.Leider passen hier überhaupt nur acht Bilder in den Speicherund die Leuchtkraft ist eher enttäuschend. Positiv erwähnenkann man, dass man nicht nur von Nokia-Handys Fotos per Infrarotaufs Medaillon überspielen kann, sondern auch von der Konkurrenz.
Fazit: Beide Produkte bewegen sich jenseitsder 200 Euro-Grenze. Sie sind zwar nette Spielereien fürMMS-Fans, aber bestenfalls modische Gags. Dafür sind sieaber doch etwas zu teuer.
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