Drewsen hat dem Bericht zufolge durch den Angriff Ende Jänner Zertifikate im Marktwert von 1,2 Millionen Euro eingebüßt. Eine Berliner Kanzlei bereite derzeit eine Schadenersatzklage vor. Das gelte auch für weitere Opfer.
Betrüger hatten bei dem Cyber-Angriff gegen den Emissionshandel mit Verschmutzungsrechten gut drei Millionen Euro Beute allein in Deutschland gemacht. Der Erwerb von CO2-Zertifikaten (Verschmutzungsrechte) berechtigt Kraftwerksbetreiber und energieintensive Industrie wie auch Papier- und Zementfabriken zum begrenzten Ausstoß von Kohlendioxid.
Bei der Phishing-Attacke im Jänner schöpften Betrüger dem Bericht zufolge die Emissionsrechte mit Hilfe gefälschter Internetseiten ab. Katzenmayer warf der Deutschen Emissionshandelsstelle (DEHSt), einer dem Umweltamt unterstehenden Behörde, vor, bei den Sicherheitsstandards zu lasch zu sein.
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