Ferngesteuert

Google löscht Applikationen auf Android-Handys

Elektronik
28.06.2010 12:27
Der Internet-Konzern Google hat Applikationen von Android-Handys ferngesteuert gelöscht. Über die implementierte Sicherheitsfunktion "Remote Application Control" entfernte das Unternehmen zwei Apps des Sicherheitsforschers Jan Overheide, die zeigen sollten, wie einfach Malware in die Telefone geschleust werden könne.

Zwar hatte der Sicherheitsexperte die Anwendungen "Twilight Eclipse Preview" und "RootStrap" bereits aus dem Android Market entfernt, einige User hatten die beiden Programme aber noch auf ihren Handys installiert. Google löschte diese deshalb aus der Ferne. Die Anwender erhielten die Nachricht, dass die Tools keinen Schaden angerichtet hätten.

Google hatte die Lösch-Funktion in Android eingebaut, um im Fall der Fälle die Ausbreitung von echter Malware zu verhindern. Wie Overheide erklärte, könne das Unternehmen zudem auch ferngesteuert Software auf den Handys installieren. Das könne unter Umständen auch zur Bedrohung werden, so der Experte. Etwa dann, wenn sich jemand in die Verbindung zwischen Google und Android-Telefonen einklinke und auf diesem Weg heimlich Malware ausführe.

Nicht nur Google, sondern auch Apple verfügt über eine Möglichkeit, ungeliebte Applikationen aus der Ferne zu löschen. Der iPhone-Hersteller machte davon bisher jedoch keinen Gebrauch.

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