31.12.2019 09:00 |

Das sagen die Leser

Kostenfalle Handyspiel: „Verantwortung des Vaters“

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Die krone.at-Community sieht in diesem Fall eindeutig den Vater in der Verantwortung. Viele Leser weisen darauf hin, dass man einem zehnjährigen Kind keinesfalls das Smartphone überlassen darf, ohne gewisse Vorkehrungen zu treffen. Als Elternteil hat man dafür Sorge zu tragen, dass man immer die volle Kostenkontrolle hat, findet beispielsweise Arabarabara. Und fügt hinzu: „Man sollte auch dafür gerade stehen, wenn man die Online-Aktivitäten der Kinder nicht im Griff hat.“

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Arabarabara
Für solche Fälle will ich aber keine Arbeiterkammer Beiträge zahlen.
Natürlich redet sich der Sohnemann jetzt raus, dass er nichts gemacht hat und keine Schuld an den Abbuchungen hat. Aber 430€ buchen sich nicht zufällig von selbst ab.
Und der Vater hat genauso Schuld daran.
Entweder ist das Handy angemeldet, dann kann ich Abbuchungen über den Play/App Store sperren oder es war eine Kreditkartennummer hinterlegt und die hat am Handy der Kinder eigentlich nichts zu suchen.

Wenn ich meinen Kindern erlaube, etwas über das Handy zu kaufen, dann gibt es für die entsprechenden Stores Guthabenkarten, die man in jedem Supermarkt kaufen kann. Damit hat man auch die volle Kostenkontrolle.
Man sollte auch dafür gerade stehen, wenn man die Online Aktivitäten der Kinder nicht im Griff hat.
Aber wie üblich ist immer wer anderes Schuld...
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In die gleiche Kerbe schlägt auch Leser FreakinRollins: „Die Leute sollten sich einfach mal Gedanken machen, bevor sie ihrem Kind ein Handy in die Hand drücken.“

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FreakinRollins
Sohn tappte in Falle? Mit 10 Jahren sollte er eigentlich schon lesen können.
Ich habe selber drei Kinder, aber bin der Meinung das der Vater den vollen Betrag zahlen sollte.
Es gibt genug Sicherheitsmaßnahmen damit die Kinder nicht einfach was kaufen können. Man kann die Bezahlung über die Handyrechnung bei jedem Mobilfunkbetreiber mit einem Klick sperren und bei einem Gerät das von einem Kind verwendet wird, würde ich auch nie eine Kreditkarte hinterlegen. Außerdem kann man auch noch einstellen, das die Kinder ein Passwort brauchen wenn sie was kaufen wollen, dieses müssen sie dann ja nicht wissen. Und schlussendlich gibt es auch noch die Möglichkeit das der Elternteil eine Anfrage bekommt ob das Kind das kaufen darf und nur nach Freigabe ist es auch möglich.
Es hätte also genug Wege gegeben, dass man nicht von einer hohen Rechnung überrascht wird. Die Leute sollten sich einfach mal Gedanken machen, bevor sie ihrem Kind ein Handy in die Hand drücken.
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Nur wenige Leser sind überhaupt der Meinung, dass es sich hier um eine Falle des Spiele-Anbieters handelt, so etwa mazdameli, die zwar einräumt, dass Eltern für ihre Kinder haften, aber selbst schon negative Erfahrungen auf diesem Gebiet machen musste.

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mazdameli
natürlich stimme ich meinen vorpostern zu, eltern haften für ihre kinder und er hätte seinen sohn im internet kontrollieren müssen. nur rein rechtlich ist es eben so dass ein 10jähriger keinen kaufvertrag eingehen darf, darum war es ungültig! BWL - 1.klasse
und so nebenbei, wurde ich auch einmal opfer einer kostenfalle, da hat sich ein abo-anbieter sofort an meinen handyanbieter geheftet ohne dass ich es mitbekommen habe. bin sofort zu denen hin und habe gefragt wie so etwas möglich sei ohne meine zustimmung monatlich 5 euro abzubuchen!? und sofort wurde es wieder storniert und rückgebucht - komisch, habe nur mit der AK gedroht!
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DaOideWeana sieht hier wiederum nicht den Vater, sondern vielmehr den Gesetzgeber in der Pflicht: „Es müsste für all die Firmen, die solches im Netz anbieten, untersagt sein, dass Kids hier in Fallen gelockt werden“, meint er und spricht im Folgenden das Thema Alters-Authentifizierung an.

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DaOideWeana
Großes Lob an die AK - und ein Vorschlag an die Gesetzgeber: Es müsste für all die Firmen, die solches im Netz anbieten, untersagt sein, dass Kids hier in Fallen gelockt werden... Alters-Authentifizierung wäre angebracht!
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Leser Nervensaege betrachtet es allgemein kritisch, dass Kinder weniger draußen spielen und stattdessen lieber Zeit mit dem Smartphone verbringen. „Früher bestand Gefahr, sich mal weh zu tun, heute besteht Gefahr, das elterliche Konto zu leeren“, fasst er zusammen.

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Nervensaege
Die neue Art zu spielen, eben. Früher bestand Gefahr sich mal weh zu tun, heute besteht Gefahr, dass elterliche Konto zu leeren. Aber das kommt dabei raus, wenn Kinder nicht mehr raus gehen zum Spielen.
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Was ist Ihre Meinung zu diesem Vorfall? Haben Sie auch bereits negative Erfahrungen mit Handyspielen und hohen Kosten für solche gemacht? Wie gehen Sie mit dem Spieleverhalten Ihres Kindes in Bezug auf Smartphones um? Diskutieren Sie mit, wir freuen uns auf Ihre Kommentare!

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