Nach Nutzer-Protesten

Twitter setzt Löschung nicht aktiver Accounts aus

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28.11.2019 09:17
Porträt von krone.at
Von krone.at

Twitter macht nach nur einem Tag einen Rückzieher und setzt die Pläne zur Löschung und Freigabe nicht aktiver Accounts - krone.at berichtete - nach Nutzerprotesten aus. Umgesetzt werden sollen diese nun erst, wenn es einen Weg gibt, Profile verstorbener Nutzer in einen sogenannten Gedenkzustand zu versetzen.

Zuvor hatten erste Nutzer, die ihre Accounts mehr als sechs Monate nicht genutzt hatten, E-Mails von Twitter erhalten. In diesen wurden sie aufgefordert, sich bis zum 11. Dezember mit ihren Profildaten einzuloggen, andernfalls würden ihre Account-Namen wieder für andere verfügbar. Die Ankündigung löste schnell Kritik aus, weil davon auch Profile verstorbener Nutzer betroffen wären. Deren Tweets würden dann verschwinden.

Twitter stellte am späten Mittwoch klar, dass die Bereinigung zunächst nur Nutzer in der Europäischen Union betreffen sollte und verwies zur Begründung auf die Datenschutz-Grundverordnung. Gemäß dieser dürfen Daten nur mit Einwilligung der Nutzer verarbeitet werden und sie müssen bei Änderungen erneut zustimmen. Das nahm Twitter nun zum Anlass, die Zustimmung zu aktualisierten Nutzungsbedingungen einzufordern.

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