Insgesamt befragte Symantec für die Untersuchung 10.000 Personen in 14 Ländern. 23 Prozent der befragten Kinder glauben, dass ihre Eltern nicht wissen, was sie im Netz treiben. Von den Eltern bestätigen aber nur sechs Prozent diese Einschätzung.
Bei genauen Nachfragen entdeckten die Fachleute aber auch ein anderes Bild: Mehr als die Hälfte der Kinder machte schon mindestens einmal negative Erfahrungen im Internet, wovon aber nur 34 Prozent der Eltern wussten. 32 Prozent der befragten Kinder wurden in einem sozialen Netzwerk auch bereits einmal von einer fremden Person aufgefordert, sie als Freund hinzuzufügen. Fast ein Viertel gab zudem an, sich schon einmal mit Fremden unterhalten zu haben. Das war allerdings nur 13 Prozent der Eltern bekannt. Die Erziehungsberechtigten seien deshalb eindeutig gefordert, die Rolle des Internets im Leben ihrer Kinder besser zu verstehen, folgern die Experten.
Kinder nutzen das Netz der Studie zufolge häufig produktiv: So machen 62 Prozent ihre Hausarbeiten online. Gut die Hälfte tauschen sich über das Internet mit Freunden und Bekannten aus, 43 Prozent laden Musik oder Videos herunter.
Das Unternehmen hatte den "Norton Online Family Report 2010" im Februar bei dem Marktforschungsinstitut StrategyOne in Auftrag gegeben. Befragt wurden - unter anderem in Europa, den USA und China - 7.066 Erwachsene und 2.805 Kinder im Alter zwischen acht und 17 Jahren, die mehr als eine Stunde im Monat online waren.
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