30.04.2019 09:40 |

Abzocke übers Internet

„Investmentfirma“ betrog Kärntner um 80.000 Euro

Ein 56-jähriger Villacher ist wohl Internetbetrügern auf den Leim gegangen. Wie die Polizei am Montag mitteilte, hatte der Mann insgesamt 80.000 Euro an ein Unternehmen überwiesen, das sich als „Investmentfirma“ ausgab. Dem Mann wurden sogar „Zinsen“ ausbezahlt - doch dann brach der Kontakt plötzlich ab.

Laut Polizei war der Mann Anfang Februar im Internet auf die - angeblich in Schweden beheimatete - Firma aufmerksam geworden. Der 56-Jährige schloss ein erstes Investment in Höhe von 50.000 Euro ab und überwies diesen Betrag. Etwa zwei Wochen später erhielt er einen Anruf eines angeblichen Mitarbeiters dieser Firma, der weitere hohe Renditen versprach - daraufhin überwies der Villacher noch einmal 30.000 Euro.

Ende Februar erhielt er sogar eine angebliche Zinsenzahlung in Höhe von 620 Euro ausbezahlt. Danach brach der Kontakt ab und der 56-Jährige erfuhr, dass es sich bei dem Unternehmen um eine Briefkastenfirma handeln soll. Laut Polizei war es dem Villacher nicht mehr möglich, einen Kontakt zur angeblichen Investmentfirma herzustellen.

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