Es hat Jahre gedauert, aber die US-Internetriesen Amazon und Google haben den Krieg ihrer Streaming-Sticks endlich beigelegt und bringen das jeweils eigene Angebot „in den nächsten Monaten“ auf die Plattform der Konkurrenz.
Nutzer des Fire-TV-Sticks von Amazon haben demnach künftig endlich Zugriff auf Googles Videoplattform YouTube, Besitzer des Google-Streaming-Sticks Chromecast können endlich auf Amazons Prime-Videokatalog zugreifen.
In einer Amazon-Pressemitteilung aus den USA heißt es: Amazon und Google wollen ihre Streaming-Sticks bzw. die hauseigenen Apps für Prime Video und YouTube „in den kommenden Monaten“ aktualisieren, damit die Nutzer endlich unabhängig vom bevorzugten Streaming-Stick ansehen können, was sie wollen.
Neben den Streaming-Sticks sollen auch Smart-TVs mit eingebauten Fire-TV- oder Chromecast-Funktionen Streams künftig unabhängig von der Plattform sowohl von Amazon als auch von Google empfangen können.
Der Einigung war ein jahrelanger Streit um die Vorherrschaft am Streaming-Markt vorausgegangen. Dabei teilten beide Konzerne ordentlich aus. Amazon stoppte längere Zeit den Chromecast-Verkauf, um den eigenen Streaming-Stick zu pushen und lieferte keine Prime-Videos auf die Konkurrenzplattform aus. Google revanchierte sich, indem man Amazon-Geräte von YouTube aussperrte.
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