12.04.2019 13:55 |

Reichlich Power!

Acer greift Apple mit neuer Edelmarke Concept D an

Der taiwanesische Computerspezialist Acer hat bei einer Pressekonferenz in New York seine Produktneuheiten für die kommenden Monate enthüllt. Mit dabei war eine als Frontalangriff auf Apple zu wertende neue Marke namens „Concept D“, unter der potente Hardware für Kreative verkauft wird: 4K-Monitore und -Notebooks, starke Workstations und ein extrascharfes VR-Headset.

Concept D ist laut Acer für sogenannte „Creator“ gedacht, also für alle, die von Berufs wegen mit audiovisuellem Material vom Foto bis zum Video zu tun haben. Sie will man mit einer Reihe von Notebooks, Workstations und hochwertigen Monitoren locken.

Potente Notebooks: Concept D 5, 7 und 9
Im Notebook-Segment startet Acer Concept D mit drei Modellen. Concept D 5 und 7 sind im Grunde klassische Notebooks mit 4K-Displays und einer hundertprozentigen Abdeckung des Adobe-RGB-Farbraumes.

Für genug Power für die Foto- und Videobearbeitung sorgen beim Modell 5 Chips bis hinauf zum Core i7 der 8. Generation und der Grafiklösung Radeon RX Vega M GL. Beim Modell 7 gibt es i7-Chips der 9. Generation und Nvidias Geforce-RTX-2080-Grafik.

Das Modell 9 mit im Rahmen drehbarem 17,3-Zoll-Display bietet Chips bis hinauf zum Core i7 der neunten Generation und RTX-2080-Grafik. Ein Wacom-Eingabestift, mit dem sich das Gerät als großes Zeichen-Tablet nutzen lässt, wird  mitgeliefert.

Workstations mit reichlich Leistung
Für Desktop-User hat Acer zwei Modelle angekündigt. Die Workstation Concept D 900 bietet in ihrem Gehäuse Platz für Festplatten mit insgesamt 60 Terabyte Kapazität und Nvidias Profi-Grafikkarte Quadro RTX 6000. Zwei Xeon-Gold-Prozessoren und bis zu 192 Gigabyte RAM sind möglich.

Im kleineren Modell 500 finden ein Core i9-9900K und eine Quadro RTX 4000 Platz. Die kompakte Workstation kommt mit Gehäuse mit Echtholzverkleidung und integrierter Qi-Ladematte, auf der sich Smartphones kabellos laden lassen. Laut Acer soll der Rechner besonders leise im Betrieb sein und nicht lauter als 40 dB werden.

4K-Monitore und superscharfes VR-Headset
Als passende Monitore hat Acer den 27-Zöller CP7 und den 32-Zöller CM7 angekündigt. Ersterer hat eine Bildwiederholrate von 144 Hertz und Nvidias G-Sync-Technologie, 99 Prozent Adobe-RGB-Farbraum und 10-Bit-Input. Zweiterer hat nur 60 Hertz, soll dafür dank Local Dimming mit 1152 Zonen besonders kontraststark sein.

Für VR-Entwickler interessant könnte Acers Windows Mixed Reality Headset OJO werden. Es bietet die enorm hohe Auflösung von 4320 mal 2160 Pixeln, sollte also schärfer als die meisten anderen VR-Headsets am Markt werden. Ob es auch nach Europa kommt, ist allerdings noch unklar.

Billig wird Acers neue Edelmarke nicht. Die Monitore wechseln für 2000 bis 3000 Euro den Besitzer, die Notebooks starten bei 1700 Euro und zu den Workstations und der VR-Brille hat Acer noch keine Preise genannt.

 krone.at
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