07.06.2004 15:32 |

Handy-Zukunft

Was die Dinger bald schon können

Die Handy-Entwicklung schreitet so schnell voran wie keine andere Technologie. Vor zwei Jahren gab es nur Monochrom-Displays, heute haben die meisten Handys einen Farbbildschirm, integrierte Kameras und sind obendrein mobile Musik-Player. Aber das ist nicht alles! Krone.at zeigt, was die nächste Handyzukunft noch bringt:
Was es schon gibt
Die neueste Handy-Generation kann bereits kurze Videoclipsaufnehmen und hat integrierte MP3-Player und Radio-Tuner sowieWeb-Browser. Längst schon lassen sich kleine Fotos per MMSvon Handy zu Handy schicken. Im UMTS-Pionierland Österreichkann man schon längst videotelefonieren und Videoclips aufsHandy laden. Mit Location based Services kann man sich sogar Restaurantsoder Tankstellen in der Nähe anzeigen lassen oder Freundeaufspüren. Mit dem N-Gage gibt es sogar eine brauchbare Spielkonsoleim Handy. Während wir noch über die aktuellen Handy-Wunderstaunen, genügt ein Blick nach Japan um zu sehen, dass dieMobiltelefon-Entwicklung rasant voranschreitet:
 
Sowohl Toshiba als auch NEC haben Handysmit TV-Tuner vorgestellt, die Live-Digital-Fernsehenaufs Handy-Display bringen. Der interne Speicher erlaubt es sogarClips von bis zu 12 Minuten aufzuzeichnen.
 
Gestohlene Handys können für den Besitzerteuer werden, ein Fingerabdruck-Scanner von Fujitsusoll den Missbrauch des Handsets verhindern - ohne das biometrischeMerkmal darf man das Handy nicht bedienen.
 
Handy-Kameras lieferten bislang maximal Megapixe-Auflösung- zu wenig für Photo-Prints. In Japan gibt es von Casio daserste 3,2 Megaixel-Handy, das DigitalkamerasKonkurrenz macht, andere Hersteller planen für heuer ähnlicheGeräte.
 
Die geringe Akku-Laufzeit für UMTS-Anwendungenwar bislang ein großer Pferdefuß der Technologie.Neue Akkus laden ultraschnell innerhalb von Sekundenund bringen bis zu 2 Wochen Standbye-Zeiten.
 
Nokia und andere Handy-Hersteller stehen mit Push-to-Talk-Handys in den Starlöchern. Über die GPRS-Datenverbindungkann man per Knopfdruck mit dem Gegenüber reden, ganz wiebeim Walkie-Talkie.
 
Die Miniaturisierung schreitevoran: Handys kaum größer als ein jetziges Bluetooth-Headsetkommen auf den Markt. Samsung und Seiko haben bereits ein Handysfürs Handgelenk vorgestellt. Ebenfalls im Trend: UltrabilligeWegwerf-Handys mit kompostierbarer Schale undohne Display, sie sollen Wertkarten-Handys ablösen.
 
Virtuelle Assistenten führendurch die Menüs, das Raten wo man welche Einstellung am Handyverändert fällt weg.
 
Handy-Fotos werden per Bluetooth-Funk anden Drucker gesendet - kein PC, und kein Kabelsalat sind dafürnötig.
 
Smartphones füllten oft ganze Aktentaschen,immer kleinere Handys und erste Telefone mit Microsoft-Windowslassen die PDA-Handys auf Westentaschengröße schrumpfen.
 
Handys mit Flirt-Faktor: Der großeTrend aus Japan - Handys senden per Bluetooth signale aus, nährtsich ein ebenfalls paarungswilliger Single, geben die Handys Alarm- und einem anregenden Flirt steht nichts mehr im Wege.
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