Trotz der enormen Zunahme der weltweiten Internetnutzung seit 2002 haben in armen Staaten allerdings vier von fünf Einwohnern keinen Zugang zum World Wide Web. Ein Drittel der Internetznutzer in Entwicklungs- und Schwellenländern lebt laut der Studie in China, wie die Internationale Fernmeldeunion (ITU) am Dienstag in Genf erklärte.
4,6 Milliarden Handyverträge
Weltweit gab es Ende 2009 schätzungsweise 4,6 Milliarden Handy-Verträge, 2002 war es etwa eine Milliarde. In Entwicklungs- und Schwellenländern haben dem Bericht zufolge mittlerweile 57 Prozent der Einwohner einen Mobilfunk-Vertrag.
Allgemein wird der Zugang zu Telefon und Internet billiger, wie es in dem Bericht weiter heißt. In nahezu allen Staaten gingen die Kosten zurück, im Durchschnitt waren es 15 Prozent. Am niedrigsten - verglichen mit dem Einkommen - waren die Preise in Macao, Hongkong und Singapur.
Für die Studie der UN-Organisation wurde die Nutzung von Festnetz- und Mobiltelefonen sowie des Internets in 159 Ländern verglichen.
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