06.02.2019 06:00 |

Skiunfälle

Die Piste als Verletzungsfalle

Jedes Jahr verunglücken - laut Kuratorium für Verkehrssicherheit - etwa 24.400 Personen beim Skifahren und 5.000 Snowboarder. Gut ausgerüstet (mit Helm!) und aufgewärmt gehen Stürze meist glimpflicher aus.

„Besonders häufig sind Kopfverletzungen. Schützen Sie sich deshalb immer mit einem Helm“, rät Dr. Wolfgang Schreiber, Chefarzt vom Roten Kreuz. „Kurze Aufwärm- und Dehnungsübungen senken ebenfalls das Verletzungsrisiko.“

Was tun, wenn ein Wintersportler stürzt: „Sichern Sie zuerst die Unfallstelle ab, um Folgeunfälle zu vermeiden. Stecken Sie Ski und Stöcke mit genügend Abstand über Kreuz in den Schnee, um andere zu warnen“, sagt der Rotkreuz-Chefarzt. Dann durch lautes Ansprechen und sanftes Schütteln prüfen, ob der Verletzte bei Bewusstsein ist. Rufen Sie Hilfe (Rettung 144, Bergrettung 140)! 

„Ist der Betroffene ansprechbar, unterstützen Sie ihn bei der Helmabnahme und bringen Sie ihn in eine Position, die für ihn am angenehmsten ist. Decken Sie ihn gut zu, um Unterkühlung oder Erfrierungen zu verhindern bis die Rettungskräfte eintreffen. Gut geeignet sind Alu-Rettungsdecken aus dem Erste-Hilfe-Koffer“, erklärt Dr. Schreiber.

Bei ausbleibender Reaktion und Atmung sofort mit der Wiederbelebung beginnen. Bei Bewusstlosigkeit und Atmung, den Verunfallten in die stabile Seitenlage bringen und Atmung regelmäßig kontrollieren.Den Verunglückten wenn möglich zudecken, um Unterkühlung oder Erfrierungen zu verhindern.

Karin Rohrer-Schausberger, Kronenzeitung

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