Die Beitrittsländer sind nicht nur wirtschaftlich, sondern auch in Hinblick auf die Verbreitung des Internet völlig verschieden. Obwohl die meisten 10 Länder einiges an Rückstand haben, verzeichnen sie enorme Zuwachsraten. Überraschend: Internet-Spitzenreiter ist Estland. In dem baltischen Staat jeder Zweite Zugang zum Internet, das ist mehr als in Österreich.
Weit entwickelt ist auch Slowenien mit einemWachstum von 166,7 Prozent und 41 Prozent Internet-Durchdringung.Die anderen baltischen Staaten stehen im Vergleich schlecht da:Nur etwa 300.000 Litauer sind im Netz, ca. 7,2% der Bevölkerung.Etwas besser steht es um die Litauer mit 13,5% Internet-Surfern.
Relativ weit hinten liegt auch Ungarn: Von der 10Millionen-Bevölkerung sind erst 15,7 Prozent online, dieZuwachsrate liegt aber bei über 120 Prozent. Mit 14,6% liegtdie tschechische Republik knapp dahinter. Polen hat zwar absolutden höchsten Anteil an Internet-Usern mit 3,8 Millionen,das sind aber nur 9,9% der Einwohner.
In Zypern und Malta ist jeweils knapp ein Viertelder Bevölkerung im WWW. Die Wachstumsraten sagen dem Internetin allen Beitrittsländern rosige Zeiten voraus. Häufigerfolgt der Zugang ins Web noch über die Telefonleitung,Breitbandanschlüsse sind eher die Ausnahme als die Regel.
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