Di, 23. Oktober 2018

Börsenstart

02.08.2018 16:03

Sonos verkauft Aktien billiger als zuerst gedacht

Der Anbieter vernetzter Lautsprecher Sonos hat bei seinem Börsengang weniger Geld eingenommen als erhofft. Die Firma aus Kalifornien verkaufte die Aktien für 15 Dollar (12,8 Euro), unterhalb der zuvor angesetzten Preisspanne von 17 bis 19 Dollar. Sonos nahm damit rund 208 Millionen Dollar ein und die gesamte Firma wird zum Börsenstart am Donnerstag mit etwa 1,5 Milliarden Dollar bewertet.

Nach Informationen des Finanzdienstes Bloomberg von Frühjahr hatte Sonos ursprünglich eine Bewertung von 2,5 bis 3 Milliarden Dollar angestrebt.

Sonos, gegründet 2002, ist ein Vorreiter bei vernetzten Lautsprechern für den gesamten Haushalt. Die Firma erkannte aber recht spät den aktuellen Trend zu sprachgesteuerten digitalen Assistenten in den Geräten. Dieser neue Markt wird von Amazons Echo-Lautsprechern mit der Assistenzsoftware Alexa beherrscht, während Google und Apple auf Aufholjagd gehen. Sonos integriert inzwischen Amazons Alexa-Software in den kleinen Lautsprecher One und in die neue Soundbar Base.

Nach Zahlen vom Frühjahr wurden über 19 Millionen Sonos-Geräte in 6,9 Millionen Haushalten registriert. Die Firma rechnet für die kommenden Jahre mit einem schnell wachsenden Markt durch die verstärkte Nutzung von Musik-Streamingdiensten und Sprachassistenten. Zuletzt schrieb Sonos rote Zahlen.

 krone.at
krone.at

Kommentare

Eingeloggt als 
Nicht der richtige User? Logout

Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung.

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Newsletter

Melden Sie sich hier mit Ihrer E-Mail-Adresse an, um täglich den "Krone"-Newsletter zu erhalten.