Eine Botschaft, die als Teil einer Aufklärungskampagne des dänischen Verbands "Kinder und Jugendliche in gewaltgeprägten Familien" eigentlich für das Thema Missbrauch und Gewalt sensibilisieren sollte, Kritikern zufolge jedoch genau das Gegenteil bewirken könnte. Spielspaß statt Entsetzen.
"Menschen dazu zu ermutigen, das Bild einer Frau aus Spaß zu schlagen, scheint eine seltsame Art, um sie ernsthafter auf das Problem von Gewalt gegen Frauen aufmerksam zu machen", zitiert die "Süddeutsche" die US-Soziologin Gwen Sharp.
Der Verband selbst scheint dem Bericht zufolge kein Interesse an einer öffentlichen Diskussion zu haben. Mit Medien außerhalb Dänemarks wolle man nicht sprechen, äußerte Sprecherin Kirsten Hermansen gegenüber der Zeitung. Inzwischen ist der Zugriff auf das Spiel für Internetnutzer außerhalb Dänemarks nicht mehr möglich – aufgrund des extrem hohen Web-Traffics, wie es heißt.
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