Weil er mit Spam-Mails die Kursentwicklung chinesischer Aktien manipuliert hat, ist der 64-jährige Alan Ralsky am Montag von einem US-Bundesgericht zu vier Jahren Gefängnis verurteilt worden. Ralsky, der als einer der weltweit größten Versender von Spam-Mails gilt, hatte sich in dem Verfahren schuldig bekannt.
Den Ermittlungen der Staatsanwaltschaft zufolge soll Ralsky im Sommer 2005
knapp drei Millionen Dollar eingenommen haben, indem er mit seinen Spam-Mails
die Kurse chinesischer Aktien künstlich aufblähte. In dem Prozess waren
insgesamt elf Personen angeklagt.
Ralsky hatte bereits Anfang Juni die Kursmanipulationen gestanden. Um ein
möglichst geringes Strafmaß auszufassen, hatte er auch die Anklagepunkte
Geldwäsche und Verabredung zum Verbrechen eingeräumt.
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