Der autonome Audi hat sogar einen Namen: „Shelley“, nach Michelle Mouton, die Pikes Peak als erste Frau gewonnen hat. 12,42 Meilen (also 19,99 km) und 156 Kurven windet sich das Bergrennen hinauf zum Gipfel. „Race tot he Clouds heißt es auch. Der Start liegt auf 2.862 Meter Höhe, und es werden 1.439 Meter Höhenunterschied bei durchschnittlich 7% Steigung der Straße bewältigt, das Ziel, also der Gipfel (The Summit) befindet sich auf 4.301 Metern.
Shelly ist zwar nicht das erste autonom fahrende Auto bei diesem Rennen, aber es soll das erste sein, das im Renntempo zum Gipfel emporrast. Andere Robot-Autos krochen mit knapp 40 km/h durch die Kurven. Dazu ist der Kofferraum vollgestopft mit Technik, darunter ein zigtausend Euro teures GPS-System. Angetrieben wird der Audi vom serienmäßigen Motor.
Hinter dem großen Spaß steckt auch ein ernster Hintergrund, erklärte Kirstin Talvala, eine Studentin, die an dem Projekt mitarbeitet: „Wenn wir ein Auto bauen können, das allein den Pikes Peak hinauffährt, können wir auch ein Auto bauen, das das Steuer übernimmt, wenn der Fahrer einschläft.“
Zunächst soll Shelley die Strecke Anfang des Jahres mit Fahrer absolvieren, um die Software mit realen Daten füttern zu können. Am 27. Juni 2010 steigt das echte Rennen…








Kommentare
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.