15.03.2004 11:47 |

Kinderschutz

EU will Kinder vor Internet schützen

Während das Internet einerseits einen riesigen Schatz an Wissen beherbergt und Kindern die Chance bringt, schnell und einfach mit anderen zu kommunizieren, lauern im Web auch Gefahren für die Jugend. Die EU-Kommission will mit einer großen Initiative Kinder vor schädlichen Inhalten schützen.
Das für vier Jahre angelegte, jetzt inBrüssel präsentierte Programm "Mehr Sicherheit im Internet"soll Kinderpornographie und Rassismus im Internet stärkerbekämpfen. Neben technischen Maßnahmen wie Filterprogramme,sollen vor allem auch Eltern und Lehrer für das Thema sensibilisiertwerden. Das Schutz-Programm soll ab 2005 starten und auch gegenunerwünschte Spam-Mails vorgehen. Der mit 50 Millionen Euroausgestattete Aktionsplan sieht die Einrichtung von Meldestellenvor, an die man sich wenden kann, wenn man im Web auf illegaleInhalte stößt. In dem Zusammenhang wurde eine Umfragepräsentiert in der 46% der in Europa befragten Kinder angaben,ein Chat-Teilnehmer habe versucht sie zu treffen, 14% haben denChat-Partner tatsächlich getroffen. Aber nur 4% der Elternglaubten, dass das auch ihr Kind betreffen könnte. Ob derAktionsplan genehmigt wird, muss von den Regierungen und dem EU-Parlamententschieden werden.
Donnerstag, 17. Juni 2021
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