"Wir freuen uns, Snow Leopard noch früher als erwartet den Anwendern zur Verfügung zu stellen", sagte Bertrand Serlet, der bei Apple für die Software-Entwicklung zuständig ist. Das neue Macintosh-System arbeitet nun ohne zusätzlich zu installierende Software mit der Kommunikations-Infrastruktur "Exchange 2007" von Microsoft zusammen. Damit will Apple einen der letzten Gründe streichen, der gegen den Mac-Einsatz im Unternehmen oder im Home-Office spricht.
Außerdem unterstützt "Snow Leopard" 64-Bit-Prozessoren, so dass künftig auch Hauptspeichergrößen von über vier Gigabyte genutzt werden können und Anwendungen wie "Finder", "Mail", "iCal", "iChat" und "Safari" deutlich schneller laufen. "Snow Leopard" ist das erste Apple-Betriebssystem der Mac-OS-X-Reihe, das nicht mehr auf älteren Macs mit einem PowerPC-Chip installiert werden kann.
Apple verlangt für ein Upgrade von der Vorgänger-Version 10.5 ("Leopard") auf "Snow Leopard" (10.6) 29 Euro. Ein "Family Pack" für einen einzelnen Haushalt mit fünf Anwenderlizenzen kostet 49 Euro. Für Nutzer eines älteren Macs mit Intel-Prozessor bietet Apple für 169 Euro ein "Mac Box Set" an, das neben dem System auch aktuelle Versionen der Programmpakete "iLife" und "iWork" enthält. Fünf Lizenzen im "Family Pack" kosten 229 Euro.
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