Einen jahreszeitlich bedingten Rückgang gebe es zwar in jedem Sommer, da in der weltweit beginnenden Reisezeit erfahrungsgemäß auch die Anzahl aktiver Internet-Nutzer abnehme, ein Einbruch um mehr als 30 Prozent sei damit aber nicht zu erklären, hieß es. Stattdessen scheine die weltweite Rezession jetzt auch die kriminelle Schattenwirtschaft im Internet erfasst zu haben.
Nachdem zuerst Dumping-Preise für den Versand von Spam angeboten worden seien, sei der Abschwung jetzt auch bei den Schadcode-Autoren angekommen, erklärte G Data. Die Auftragslage scheine in diesem Geschäftszweig momentan rückläufig. Für den Juli sei daher eine Stagnation bei Malware-Neuerscheinungen zu erwarten.
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