Beim Lügen erklickt

Lügen lohnt nicht in Zeiten des Internets

Web
23.06.2009 10:28
Gelogen und geschwindelt wird seit Menschen Gedenken, die Unwahrheit geheim zu halten wird offenbar jedoch zunehmend schwieriger. Zumindest, wenn der belogene Partner über einen Internetzugang verfügt. Laut einer im Auftrag der Personensuchmaschine Yasni durchgeführten Umfrage unter 3.000 Internet-Nutzern haben rund 30 Prozent der Befragten schon einmal eine Lüge ihres Partners im Internet entlarvt.

Rund 800 der abgegebenen Stimmen kommen aus Österreich. Das österreichische Ergebnis zeigt, dass 31 Prozent der Befragten ihren Partner schon einmal beim Lügen über das Internet überführt haben. 12 Prozent sind beim Versuch gescheitert und 57 Prozent der Befragten haben es gar nicht erst versucht. Ob das Ergebnis darauf zurückzuführen ist, dass die Österreicher besonders ehrlich oder vertrauensselig sind, geht aus der Studie nicht hervor.

"Das Ergebnis lässt einen natürlich schmunzeln. Dabei darf man aber nicht die Ernsthaftigkeit des Themas übersehen. Datenschutz steht bei der Kommunikation im Internet an erster Stelle", erläutert Yasni-Gründer Steffen Rühl. Vor falschen Überführungen im Internet könne man sich ihm zufolge schützen, indem man beispielsweise kostenfrei über Yasni seine Suchergebnisse der eigenen Person zuordnet.

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