Abschied von Japan

Nokia zieht sich aus Japan zurück

Elektronik
28.11.2008 10:07
Die schwache Konjunktur zwingt den weltgrößten Handy-Hersteller Nokia zum Abschied aus Japan. Im gegenwärtigen wirtschaftlichen Klima seien weitere Investitionen in speziell auf den japanischen Markt zugeschnittene Produkte nicht mehr sinnvoll, begründete Nokia-Manager Timo Ihamuotila den Schritt am Donnerstag.

Nokia, weltweit die Nummer eins mit einem Marktanteil von knapp unter 40 Prozent, hatte in Japan nie richtig Fuß fassen können. Laut japanischen Medienberichten lag der Marktanteil zuletzt bei 0,3 Prozent. Der Markt wird traditionell von japanischen Handy-Herstellern dominiert. Allerdings betrachten ihn Branchenexperten als weitgehend gesättigt und rechnen für die nächste Zeit mit nur noch geringem Wachstum.

Künftig will der finnische Hersteller in Japan nur noch seine Edel-Handys der Marke Vertu anbieten, die einige tausend Euro kosten. Der Ausstieg aus dem Verkauf gewöhnlicher Handys werde nur etwa zehn Prozent der japanischen Nokia-Beschäftigten treffen, weil die dortigen Entwicklungszentren unverändert weiterbestehen sollen, hieß es.

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