Trendwende

Warner-Label verkaufte mehr Downloads als CDs

Web
26.11.2008 10:33
Zum ersten Mal in seiner Geschichte hat das zum US-Musikkonzern Warner Music Group gehörende Label Atlantic Records mehr Downloads als CDs verkauft. Das geht aus den am Dienstag veröffentlichten Quartalszahlen des Unternehmens hervor. Der Umsatz mit Downloads konnte bei Atlantic Records um 51 Prozent gesteigert werden, bei Warner Music betrug der Download-Anstieg insgesamt 28 Prozent.

Im vierten Quartal bis Ende September verbuchte Warner Music einen Reingewinn von sechs Millionen Dollar (4,68 Millionen Euro), nach fünf Millionen Dollar im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Der Umsatz des Konzerns ging auf vergleichbarer Basis um fünf Prozent auf 854 Millionen Dollar zurück. Dabei machte das Geschäft mit Digitalträgern mit 167 Millionen Dollar ein Fünftel aus.

Beim weltweit drittgrößten Musikkonzern stellt man sich unterdessen auf einen schwierigen Jahresauftakt 2009 ein. Wegen der Konjunkturflaute erwarte das Unternehmen in den ersten Monaten schlechtere Ergebnisse als im späteren Verlauf des Jahres. Zudem schätzt das Unternehmen sein Angebot gegen Jahresende als umsatzträchtiger ein.

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