Das Rechenzentrum befindet sich laut Oberbeck noch in der Untersuchungsphase. Deshalb gebe es noch keine unmittelbaren Pläne für den Baubeginn, da zuerst eine Reihe von technischen Untersuchungen und Planungsarbeiten durchgeführt werden müssten. Bis zur Inbetriebnahme dürften noch zwei Jahre vergehen. In einer ersten Phase sollen 50 bis 100 Arbeitsplätze geschaffen werden. Das Investment dürfte sich bis zum Start in einem dreistelligen Millionenbereich bewegen.
Das Rechenzentrum sei zur bestmöglichen Unterstützung der Produkte und Services von Google notwendig. Das Grundstück biete sich an, weil es sehr gute Voraussetzungen mitbringe. Oberbeck nannte ein wirtschaftsfreundliches Umfeld mit exzellenten Fachleuten vor Ort, sehr gute infrastrukturelle Voraussetzungen und die besten Bedingungen, um auch zukünftig ausgezeichnete Talente und Mitarbeiter für den Standort gewinnen zu können.
Lange Verhandlungen
Um die Betriebsansiedlung wurde eineinhalb Jahre lang verhandelt. Insgesamt zwölf europäische Länder seien anfangs im Rennen gewesen. Insgesamt fünf österreichische Bundesländer hätten Angebote gelegt. Google habe sich gegenüber der oberösterreichischen Seite erst vor rund einem Jahr geoutet.
Für den oberösterreichischen Landeshauptmann Josef Pühringer sei die Entscheidung Googles mehr als nur eine Betriebsansiedlung. Sie sei ein "Zukunftssignal" und eine Auszeichnung und Aufwertung Oberösterreichs als Wirtschaftsstandort.
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