Do, 19. Juli 2018

Vorerst gestoppt

07.10.2008 10:21

Richter untersagt Verkauf von RealDVD

Im Streit mit Hollywood hat das Software-Unternehmen RealNetworks einen ersten Dämpfer hinnehmen müssen: Ein US-Richter ließ den Verkauf der Software "RealDVD", die das Kopieren von verschlüsselten DVDs auf Computerfestplatten ermöglicht, vorerst stoppen. Die Motion Picture Association of America (MPAA) hatte gegen RealNetworks Klage eingereicht, weil das Programm gegen das Urheberrecht verstoße.

Bis Dienstag darf das Programm nun nicht angeboten werden. In dieser Zeit will das Gericht alle Unterlagen zum Fall prüfen und dann eine weitere Entscheidung fällen. Das Unternehmen zeigt sich jedenfalls optimistisch und stellt den Nutzern eine baldige Wiederaufnahme des Verkaufs von RealDVD in Aussicht, wie auf der Homepage zu lesen ist.

Bislang haben sich weder Vertreter der MPAA noch RealNetworks öffentlich zu dem vorübergehenden Verkaufsstopp geäußert. Das Software-Unternehmen hatte zuvor argumentiert, die Unterhaltungsindustrie würde zum wiederholten Male versuchen, neue Technologien, die den Nutzern mehr Flexibilität in ihrem Musik- oder Filmkonsum ermöglichen, von Anfang an zu zerstören. (pte)

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